Göttin SIF

Im Juli reifen die Früchte, warme laue Sommernächte und Sonnenschein beschert uns SIF.

Der Duft sowie die Farben der Landschaft wechseln vom saftiggrünen Junigeruch in einen herbfrischen Duft von Stroh – die Getreidefelder werden gelb.

Der alte Name für den Juli ist Heuet, Heuert bzw. auch Heumond oder Heumonat, denn jetzt werden die Felder gemäht und es gibt das erste Heu.

Sif, altnordisch für „Verwandte, Gesippin“, ist in der nordischen Mythologie die Gattin des Donnergottes Thor. Sie ist die Göttin der Vegetation und des goldenen Ährenfeldes, sie ist aber auch eine Fruchtbarkeitsgöttin. Mit Thor zeugt sie eine Tochter namens Thrud („Kraft“). Außerdem hat sie noch einen Sohn, den schnellen Bogenschützen und Wintergott Ullr, den sie mit in die Ehe brachte. Ihr prächtiges goldenes Haar versinnbildlicht reifes Korn und somit Fruchtbarkeit. Als Loki ihr Haar abschnitt, war das gleichbedeutend mit dem Winter, wenn die Felder abgemäht wurden.

Deshalb zwang ihn Thor, ihr einen neuen Haarschmuck aus Gold von kunstreichen Zwergen machen zu lassen, der wie Haar wachsen konnte. Er hielt das Versprechen und lies von den Zwergensöhnen Ivaldis goldenes Haar fertigen, das sofort anwuchs sobald es auf ihren Kopf war.

Unterschrieben als das Goldhaar , das Loki gemacht hat . Loki präsentiert Thor die neu gemachten goldgesponnenen Haare von Thors Frau, der Göttin Sif.

In der älteren Forschung wurden die goldenen Haare als Symbol des reifen Ährenfeldes gedeutet, dessen goldener Schmuck in der Glut des Spätsommers abgeschnitten, dann aber von unsichtbar wirkenden Erdkräften neu gewoben wird. Doch scheint Sif in der nordischen Mythologie keine andere Funktion gehabt zu haben, als die Gattin Thors zu sein, wie auch ihr Name nahelegt.

„Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein“ – jetzt ist für viele Pflanzen der Höhepunkt ihres Wachsens, bei manchen ist vielleicht noch ein wenig Geduld notwendig, bis wir sie ernten können. Bei vielen Beeren, bei Marillen, Kirschen, Pfirsichen können wir jetzt schon saftig zubeißen.

Es fühlt sich so an, als würde sich Mutter Erde nun ganz besonders reichhaltig verschenken. Das gibt doch Grund zur Freude und dem einen oder anderen Fest.

Sif, die Erdgöttin, ist eine besonders wichtige Ausprägung der Natur. Es gibt ja die drei Göttinnen Freya, Frigg und Hel, die die Erde in ihren Phasen Frühjahr, Sommer und Herbst/Winter darstellen. Sif ist die Göttin der Ernte, sie stellt die Natur in einem ganz bestimmten Zustand dar, in dem Zustand nämlich, in dem die Erde ihren Reichtum und ihre Fülle an ihre Kinder, die Tiere und Menschen, weitergibt, denn das Getreide ist, damals wie heute, unsere Hauptnahrungsquelle.

Das Fest, das der Sif geweiht ist und das jedes Jahr im Heuert oder Ernting (Juli oder August) zu Vollmond begangen wird, ist das Leinerntefest. Sif wird hier zusammen mit Thor und Frigg angerufen. Der Name des Festes zeigt übrigens die enorme Bedeutung, die der Lein oder Flachs bei unseren Vorfahren hatte. Aus ihnen wurde nahrhaftes Öl gewonnen, die Fasern wurden gehechelt und zu Leinen versponnen und die Abfallprodukte (Werg, Hede) als Polster- und Abdichtmaterial verwendet.

In der Nähe eines Waldes ruht die Göttin Sif ihren Kopf auf einem Stumpf, während die Halbgottheit Loki mit der Klinge in der Hand dahinter lauert. Loki hält vermutlich die Klinge, um Sifs Haare zu schneiden, wie in dem Prosa-Edda-Buch Skáldskaparmál berichtet wird . – Bilduntertitel 1 von

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Göttin Blodeuweed

Blodeuwedd – Walisische Erd-, Frühlings- und Blumengöttin

In Wales durfte der Sonnengott Llew Llaw Gyffes auf Geheiß seiner Mutter, der Göttin Arianrhod keine menschliche Frau lieben. Deshalb haben sich die zwei Magier Math und Gwydion etwas einfallen lassen, die zwei großen walisischen Magier erschufen für ihn eine ganz besondere Göttin auf zauberhafte Weise. Sie haben aus neun verschiedenen Pflanzen darunter waren, die heiligen Blüten der Eiche, des Mädesüß, die Primel und des Besenginsters mit dabei. Sie wurde für den strahlenden jungen Sonnengott erschafften und war die schönste, lieblichste und anmutigste junge Frau, die je ein Mann gesehen hatte. Die Hochzeit zwischen dem Sonnengott und der Blumengöttin war ein prachtvolles Fest.

Der Name der Göttin: Blodeuwedd heißt übersetzt „Blumengesicht“

Auch wenn die Mythologie von einer Romantischen Geschichte berichtet, nahm deren Verlauf ein tragisches Ende. Blodeuwedd war nicht nur das blütenzarte Mädchen, denn in ihrem Wesen, das aus Wildpflanzen geschaffen war, verkörpert sie auch die unersättliche Erdgöttin, die gierig das Blut des heiligen Königs sucht, um ihre Erde zu befruchten. Deswegen feiert man auch das Lughnasadh- oder anders genant das Schnitter-Fest, also der Zeitpunkt ihrer (Heiligen) Hochzeit, steht ganz im Zeichen der Ernte.

Schon bald verliebte sie sich unsterblich in den schwarzen Jäger Gronw und heckte mit ihm einen Plan aus, wie sie sich ihres Gatten entledigen konnte. Blodeuweed entlockte dem Sonnengott das Geheimnis der einzigen Art, wie er getötet werden konnte. sie fand heraus, dass es ein Speer sein muss, den er tötet, allerfdings musste dieser Speer über ein Jahr geschnitzt werden. Zusätzlich durfte sich der Sonnengott weder in oder außerhalb eines Hauses aufhaltem, und der Mord durfte weder bei Tag oder Nacht geschehen. Mit einem Bein musste er auf dem Rand eines Badekessels stehen, mit dem anderen auf dem Rücken eines Ziegenbocks. Nur so konnte der Speer ihn töten. Genau so geschah es dann. Nach einem Jahr der Planung und erstellung des Speers, tötete Blodeuweeds Liebhaber den Sonnengott, der jedoch als Adler entkam. Blodeuweed wurde zur Strafe in eine Eule verwandelt, niemals mehr sollte der Tag ihr Antlitz sehen. Nur nachts und lautlos wurde sie aktiv.

Die Eule galt als heiliges Tier, denn sie überbrachte Botschaften aus der Nacht, der Unterwelt und von den AhnInnen. Blodeuwedd zeichnet sich zusätzlich mit ihren neun Pflanzen auch als Göttin mit neunfacher Kraft aus.

Nach einem weiteren Jahr kehrte Lleu Llaw Gyffes in seiner göttlichen Gestalt zurück und tötete seinerseits seinen „Mörder“.

So durchlief Blodeuweed die drei Stadien einer Erdgöttin: von der schönsten aller jungen Frauen über die Erdmutter, die nach Opfer für ihre Fruchtbarkeit verlangt, bis hin zur Eule, die sich als weise Alte mit dem Tod und der dunklen Seite des Lebens auskennt. Ein Einweihungsweg sowie aber auch die Dreifaltigkeit, die sich in dieser Mythologie wieder spiegelt.

„Aus Bergprimeln, Rose und Dorn – aus Nesseln im Schatten zur Blüte reifend, aus Besenginster und Distel – aus Frauenmantel bin ich geboren. Neun Blumen gaben mir neun Kräfte, neun Bäume und Kräuter mir die Form, mein Name ist Blodeuweed. Und Erde und Magie liegen mir im Blut.“ Dieses Lied haben die Menschen in Wales für mich, die Blumengöttin – Blodeuweed, gesungen.

Ja, die Erde und die Magie liegen mir im Blut – mehr als die beiden Magier sich jemals haben träumen lassen, als sie mich erschaffen haben. Ich habe getan, was sie von mir verlangten und habe den Sonnengott geheiratet, für den Sie mich gemacht haben. Nur lieben konnte ich Ihn nicht. Was die reine Liebe ist, habe ich erst erfahren, als ich meinen eigenen Weg gegangen bin und mir der Mann meines Herzens begegnete. Ich habe meinen Mann den Sonnengott und die Magier verraten, um frei zu sein für meine tiefe, reine und große Liebe. Zur Strafe haben sie mich in eine Eule verwandelt. Sie mochten die Eulen nicht – doch da ich eine aus Blumen gemachte Eule bin, weiß ich auch die Dunkelheit zu lieben. Unabhängig und frei fliege ich lautlos durch die Nacht. Die neun Blüten in meinem Blut fangen jedes Frühjahr wieder an zu blühen – und da auch ich die neun Kräfte der Magie beherrsche, werde ich jedes Jahr wieder von neuem zur Blumengöttin. Und liebe, wen ich will. Und so solange wie ich will.

Um mir zu huldigen singt mein Lied im Frühling.

Aus Bergprimeln, Rose und Dorn – 
Aus Nesseln, im Schatten zur Blüte reifend, 
Aus Besenginster und Distel – 
Aus Frauenmantel bin ich geboren. 
Neun Blumen gaben mir neun Kräfte, 
Neun Bäume und Kräuter mir die Form, 
mein Name ist Blodeuwedd. 
Und Erde und Magie liegen mir im Blut. 

(walisischer Gesang an die Blumengöttin)

Göttin VENUS

🔮📜 Das Göttinnen Geheimnis – Teil 6 📜🔮
Die sechste Göttin die ich euch heute vorstellen darf ist die VENUS, dies speziell zum Beginn des “VENUSJAHRES” heute am 21.03.2018
Venus ist die römische Göttin der Liebe. Sie entspricht in vielen Teilaspekten der griechischen Göttin Aphrodite und wird teilweise auch der ägyptischen Göttin Hathor zugeordnet. Doch Venus ist mehr als nur die römische Nachfolgerin ihrer griechischen Kollegin. Das Frauensymbol heißt auch Venussymbol. Es soll die stilisierte Darstellung des Handspiegels der Göttin Venus, den Venusspiegel darstellen.
Die Aspekte im Leben welche der Venusgöttin zugeordnet sind, ist die erotische Begierde, die Schönheit, der Genuss, der Liebreiz und das Vergnügen. Ihre beigeordneten Tiere sind zum einen, der Delphin, da dieser in der Antike als Symbol für Liebe und Philanthropie galt. Sowie auch die Taube, die als Symbol des Lebens, der Liebe und der Sexualität steht. Abgeleitet hiervon kommt auch die Bezeichnung „Turteltäubchen“.
Allerdings wird der Aspekt von Venus als Göttin der Liebe oft auch übertüncht. Weitere Qualitäten und Bedeutungen als Göttin sind, das Leben und der Tod. Venus bedeutet nämlich Leben und Tod. Sterben hieß, zur Göttin Venus aufzusteigen und der Augenblick des Todes galt im Römischen Reich wie der „Höhepunkt einer geschlechtlichen Vereinigung“.
In alten germanischen Überlieferungen gibt es eine Frau Venus, die als Feenkönigin im Venusberg bei Eisenach wohnt. Wer sie dort besucht, erlebt unendliches und leidenschaftliches Glück und nie erlebte sinnliche Genüsse.
Venus wird als Mutter aller venezianischen Stämme der Adria verehrt, nach der auch die Stadt Venedig benannt wurde. Die Venus als Abendstern wird auch „Stella Maris“ genannt, die Göttin ist also auch die Gebieterin des Meeres. Ein uralter Brauch wurde bis in die Renaissance hinein von den Herzögen in Venedig geliebt. Jährlich zum Himmelfahrtstag haben die Fürsten die “Große Hochzeit” vollzogen. Symbolisch wurde zur Vereinigung mit der Göttin ein goldener Ring ins Meer geworfen.
Besonders beliebt ist in Rom der Mythos, das Venus die Mutter des Aeneas ist. In den Erzählungen wird von der Rettung des Aeneas aus dem untergehenden Troja und seiner Reise nach Westen berichtet. So gilt Anchises als Stammherr, Venus als Stammmutter des römischen Volks. Deshalb gebrauchte wohl auch Julius Cäsar eine bewaffnete Venus als Siegel.
Sie ist eine „schaumgeborene Göttin“. Das bedeutet, das Sie sich nachdem Himmel und Erde vereinigt hatten, aus dem Urschaum entsprungen ist. Der Windgott Zephyr blies sie dann auf einer Muschelschale nach Zypern, wo sie an Land ging. Sie wurde gemeinsam mit einem weißen Rosenstrauch geboren. Weiß deshalb, weil dies die Farbe der reinen Liebe ist. Venus verliebte sich in Mars und aus ihnen wurde das archetypische Liebespaar, jedoch betrog Venus ihren Partner und aus Rache tötete dieser den Konkurrenten. Als Venus zu ihrem sterbenden Geliebten eilte, trat sie in die Dornen einer Rose und ihr Blut färbte die Rose rot. Seit damals gilt die rote Rose als Symbol der Begierde und Leidenschaft. In sämtlichen Überlieferungen wird Sie immer dort, wo ein großer Stein in der Nähe eines hohen Baumes liegt verehrt, indem man dort rote und weiße Rosen hinlegt. In vielen Gemälden wird gezeigt, wie sie lieblich aus einer Muschel entsteigt.
Der Name der römischen Liebesgöttin ist wortverwandt mit „venustas“, welches im lateinisch für Anmut und „venerari“ für verehren steht. Selbst das englische Wort „veneration“ bedeutet auch Verehrung. Sie sorgt im Körper dafür, dass das Blut durch die Venen ins Herz gepumpt wird, während Artemis es aus den Arterien wieder in den Körper zurückbringt. Weiterhin bedeutet das Wort „Venery“ welches aus der alten Englischen Sprache entstammt, die „Jagd“ und oder der „Geschlechtsverkehr“.
Venus gleicht in einigen Belangen weniger der Aphrodite sondern vielmehr Artemis, als Beispiel hier ist Sie die Gebieterin der Tiere.
Nach Venus wurde der sechste (heute fünfte) Wochentag „Veneris dies“ genannt, daher ital. venerdi, franz. vendredi. Die GermanInnen setzten sie mit der Göttin Freya gleich, daher die deutsche Bezeichnung „Freitag“.
Interessant ist auch, dass der sogenannte Venushügel eine poetische und hübschere Bezeichnung für das Schambein ist. Venus steht sowohl für die körperliche, wie auch für die göttlich-spirituelle Liebe. Man soll diese Aspekte als „Heilig“ geltende sexuelle Freuden erfahren und spüren. Teilweise werden allerdings auch Geschlechtskrankheiten als „venerische Krankheiten“ bezeichnet.
Die Kraft von Venus ist das „Kommen lassen“ („venire“ ist das italienische Wort für Kommen). Selbstverständlich bedeutet es auch den Orgasmus kommen zu lassen und somit die Venusenergie in uns spüren lassen. Diese Venusenergie ist besonders für Frauen sehr essentiell, denn erst wenn der sogenannte Höhepunkt bzw. der Orgasmus zugelassen und erfahren wird, stehen die Frauen in Ihrer Göttinnen Kraft. Man spürt auch wie das weibliche Selbstverständnis verstärkt wird. In der Liebesenergie können wir alle Dinge anziehen die wir uns wünschen.
Ferner ist der „Magnetismus“ die Macht und das Werkzeug, welches durch die Göttin Venus in den Einklang gebracht wird. Ihr wird auch der Magnetit, der natürliche magnetische Stein zugeordnet. Dieser Mineralstein wird für Rituale angewandt. Die Venusenergie ist ideal für die Magie des schnellen Geldes. Die Farbe „Grün“. wird der Venus zugeordnet. Zeitgleich ist die Farbe Grün, die des Geldes und die der Vegetation.
Wenn man Geld schätzt, wird es durch die Venuskraft angezogen. Zusätzlich zieht sie Dinge in Dein Leben, die man mit Geld kaufen kann, ob sinnliche oder intellektuelle Freuden, sowie Romantik, Schönheit und die leidenschaftliche Liebe.
Die Venusenergie hilft uns, jedes Projekt zu vollenden. Sie gibt uns den letzten Push, um langjährige Ziele und Dinge, die aufgeschoben wurden, zu komplettieren.
Wenn man die Energien der Venus anrufen will, sollte man dies in der Zeit des wachsenden Mondes tun. Diese Phase ist am gewinnbringendsten und beginnt nach dem Neumond hin zum Vollmond. Die Venusmagie ist zugleich am Freitag sehr stark. An dem Tag ist die Kraft am stärksten und effektivsten nach der ersten Stunde des Sonnenaufgangs.
Das Venusjahr, welches ursprünglich aus dem hundertjährigen Kalender nach Mauritius Knauer errechnet ist, beginnt am 21. März 2018. Die Qualitäten die in diesem Jahr kommen werden sind, Erfolg und neue Kräfte. Das Venusjahr löst das Sonnenjahr ab. Die Reihenfolge der Planetenjahre, beginnt immer mit dem Saturn. Darauf folgt dann Jupiter, Mars, Sonne Venus, Merkur und der Mond. Es ist alles immer in einem Siebenjahres-Rhythmus angelegt.
Der Planet Venus in der Astrologie bedeutet, dass die Göttin ihre Qualitäten der Liebe und Schönheit in dem Planet verankert hat. Er steht für den weiblichen Anteil im Menschen sowie für die Emotionen. Erotik und Leidenschaft, Charme und Sinnlichkeit, Luxus und Vergnügen und allgemein all die schönen Seiten des Lebens werden verkörpert. Dadurch ist der Planet in seinen Energien sehr angenehm zu spüren, der viel Gutes ins Leben befördert. Auch Kunst, Kreativität und der sinnliche Geschmack sind Musen davon.
Wenn Venus günstig steht, fördert sie all diese Dinge – ist sie hingegen weniger gut positioniert, kommen ihre Schattenseiten zum Vorschein, wie beispielsweise Eifersucht, Eitelkeit und Verschwendungssucht.
Weitere Attribute im Venusjahr sind:
  • Harmonie
  • Wohlstand
  • Kreativität
  • Sinnesfreude
  • Gemeinschaft
  • Wertschätzung
  • Schönheit
  • Genuss
  • das Weibliche
allerdings können auch:
  • Opportunismus
  • Eitelkeit
  • Habgier
  • Selbstherrlichkeit
  • Unbeständigkeit
als weitere Charaktere auftreten.

Göttin OSTARA von der Morgenröte

🔮📜 Das Göttinnen Geheimnis – Teil 5 📜🔮
 
Die fünfte Göttin die ich euch heute vorstellen darf ist OSTARA von der MORGENRÖTE
 
🐰🐣-Speziell ausgearbeitet, vor dem anstehen Osterfest und der Tagundnachtgleiche die in diesem Jahr 2018 auf den 20. März 2018 fallen wird-🌸🌺

Ostara (Eostrae, Eostre, Osteria, von Ostar, „Morgen”, vgl. Osten) ist die germanische Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus. Ihr ursprünglicher germanischer Name war „Eostrae“ dieser entstammt von dem lateinischen Wort „Aurora“ und bedeutet „Morgenröte“. Die germanische Frühlingsgöttin Ostara ist das Sinnbild für das Neuerwachen der Erde, des aufsteigenden Lichts und die Wiederauferstehung der Natur nach einem langen kalten Winter. Das keltische Fest der Ostara, ist das Datum der „Frühlings Tagundnachtgleiche“.

Die Tagundnachtgleichen fallen auf den 19., 20. oder 21. März und den 22., 23. oder 24. September, sie markieren den kalendarischen Anfang der astronomisch definierten Jahreszeiten Frühling und Herbst.

Deswegen wird Sie auch als Göttin der Morgenröte bezeichnet. Teilweise wurde Sie in den Überlieferungen auch Sonnen- und Frühlingsgöttin genannt, und nach dem langen Winter angerufen. Sie sorgt für die Auferstehung der Natur. Ostara ist die Tochter von FRIGG und somit die Schwester von Thor dem Donnergott. Er kämpfte gegen die Eisriesen des Winters und Ostara sorgte nach dem Sieg für den Einzug des Frühlings. Ihr Lieblingstier ist der Hase, den dieser symbolisiert die Fruchtbarkeit. Zudem liegt bei Ihm ein EI das symbolisiert das werdende Leben.

Eine sehr alte keltische Legende erzählt davon, dass Ostara am beginn der Zeit ein Ei zur Welt brachte. Sie trug das Ei mehrere Jahrtausende zwischen Ihren Brüsten wo es reifen konnte. Nachdem die Schale die ersten Risse bekam legte Sie es behutsam in der Dunkelheit ab. Nachdem das Ei komplett aufgesprungen ist, schlüpfte daraus die Erde mit den Pflanzen, Gewässern, den Tieren und den Menschen. Aus dem Dotter hat sich die Sonne entwickelt. Die der Dunkelheit das Licht schenkte. Deshalb ist die Gabe für die Göttin mit Eiern ein Ritual, das der Geburt der Welt gedenken soll. Man feiert das Erwachen nach dem Winter und entzündet Ihr zu Ehren die Osterfeuer. An der „Feldweihe“ die ein Segnungsritual zur Vorbereitung der Äcker gewesen ist, wurden die Eier auf den Feldern verteilt.

Ostara sorgt jedes Jahr dafür, dass die Energien des Aufbruchs und der Erneuerung in der Natur erwachen. Blumen wachsen, die Erde wird grün, die Tiere erwachen, der Duft des Frühlings hält Einzug im Lande. Sie ist jung, strahlend und schön und beglückt die Welt mit Ihrem Lachen.

Das „Osterfest“ findet somit seinen wirklichen Ursprung in der germanischen Mythologie. Es richtet sich zusätzlich nach dem jüdischen Passafest und wandert deshalb bis heute durch das Kalenderjahr. Keine der „Ostara“ – Geschichten und Überlieferungen erklärt, wie ein jüdisches Fest auf dem Datum eines angeblichen germanischen Götterfestes gelandet sein könnte. Sämtliche Brauchtümern hat man im Christentum einfach umgewandelt und noch gar nicht gegeben hat. Sie wurde in den alten germanischen Zeiten verehrt.

Interessant ist das jegliche Osterbräuche die wir heute haben auf die Göttin Ostara zurück zu führen sind. Man dachte auch lange Zeit, dass unser Osterfest mit dem englischen Wort „Easter“ seinen Ursprung gehabt hat und somit eine irrtümliche Verbindung gesetzt wurde. Man könnte auch sagen, dass Ostern etwas mit der Himmelsrichtung des „Ostens“ zu tun hat, weil es sich um die Zeit handelt, wo die Tag- und Nachtgleiche ist. Sämtliche Interpretationen wurden auch von der Kirche und dem Christlichen Glauben untermauert um das Osterfest lediglich als Auferstehungsfest Jesus Christus zu verstehen. Klar ist dass der Ursprung einzig und allein von der Göttin Ostara stammt, denn alle Rituale und Brauchtümer die wir heute am Osterfest machen werden von dieser Zeit abgeleitet. Als Beispiel hierfür:

  • Der Hase mit seinen vielen Nachkommen (Fruchtbarkeit) wird als heiliges Tier der Frühlingsgöttin zugeordnet.
  • Das Ei steht in enger Verbindung mit dem keltischen „Vogelfest“ des Frühlings. Es steht für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt.                                             „Im Dunklen entstanden und ins Licht geboren!“                                                      Auch damals wurden die Eier mit Symbolen für Wünsche bemalt, die sich im Laufe des Jahres erfüllen sollen.
  • Der Osterzopf wird als Zeichen für die Trinität der Ostara (Jungfrau, Mutter, Alte) geflochten und verzehrt.
  • Den Frühling ins Haus holen in Form von Blumen und Deko wie bunte oder bemalte Ostereier, Kränze, Hasen und vieles mehr
  • Der Einschnitt in der Mitte der Osterbrötchen steht als Sinnbild der Fruchtbarkeit (Vulva der Frühlingsgöttin).
  • Die rot gefärbten Eier stammen dem uralten Brauch junger Mädchen ab, die zu Frühlingsbeginn mit ihrer ersten Menstruation das Aufkommen ihrer Fruchtbarkeit feierten.

Göttin VILA

🔮📜 Das Göttinnen Geheimnis – Teil 4 📜🔮
 
Die vierte Göttin die ich euch heute vorstellen darf ist VILA/WILA
 
Vila auch teilweise Wila geschrieben ist in der slawischen Mythologie ein weiblicher Naturgeist. In der Osteuropäischen Mythologie steht sie als die Göttin der Gestaltwandlung. Sie nutzt auch Ihre Göttliche Energie, damit sich die Natur wandelt und sich auf der Erde alles immer bewegt. Sie tritt hauptsächlich in Wäldern auf dem Feld und im Gebirge auf. Sie wird auch zur Verteidigung von Territorien und zum Schutz von Eindringlingen gehuldigt. Man sagt Ihr nach das Sie dann mit Ihren tödlichen Pfeilen alles abwehren kann. Ihr wird das Wasserelement zugeordnet.
 
Vila tanzt in Dein Leben, um Dich an Deine Wandlungsfähigkeit zu erinnern. Hast Du dich zu lange an einer Sache festgehalten, oder fühlst Dich steif und unbeweglich – dann rufe Vila zu Dir damit Sie Dir die Gestaltwandlung in allen Bereichen deines SEINS zeigen darf. Spüre und fühle den TANZ des Lebens.
 
„Ich tanze von Form zu Form, ich wechsle von Gestalt zu Gestalt, immer im Wandel, immer in Ausdehnung, immer im Werden. In meinem Tanz verbinde ich mich mit allem, ich werde eins mit allem, um alles zu verstehen. Alles Werden löst alle Form auf. Alles Verstehen schafft Eins sein. Der Glaube an Deiner eigenen form ist Illusion.“
 
Verehrt wurde Sie schon in der vorchristlichen Zeit. Man hat Belege gefunden, dass bereits Prokopios von Caesarea im 6. Jahrhundert die Kraft der Göttin Vila beschrieben hat. Er nennt Sie allerdings nicht wie die Slawen als Göttin beim Namen sondern bezeichnet sie als Nymphe. Nymphen sind in der griechischen Mythologie weibliche Gottheiten niederen Ranges. Sie galten als die wohltätigen Geister der Orte, der Berge, der Wälder, der Bäume, der Wiesen, der Grotten und vielem mehr. Allerdings sind Sie nicht an die Bereiche gebunden sondern schweifen vielmehr frei umher, führen Ihre Tänze auf, jagen das Wild, weben in kühlen Grotten, pflanzen Bäume und sind auf verschiedene Weise den Menschen hilfreich, deren geräuschvolle Tätigkeit sie aber meistens vermeiden.
 
Im Mittelalter wurde Vila in Russland mit der Göttin Mokosch in Verbindung gebracht. Ihre Anbetung war noch im 11. und 12. Jahrhundert ausdrücklich von der Kirche verboten, da ihr in Bulgarien zu Pfingsten ein Samovila-Fest bereitet wurde. Die Kirche hat versucht dies durch Sanktionen zu unterdrücken. Die Anhänger von Vila/Wila sind vor allem im süd- und ostslawischen Bereich zu finden.
 
Weil Sie die perfekte Verwandlungskünstlerin ist kann Sie sich mühelos in alle möglichen Formen bringen wie z.B. dass Sie zur Schlange, zum Schwan, zum Falken oder zum Pferd wird. Sie liebt das Spiel, die Musik und den Tanz. Wenn Ihr ein Mensch in einer mondhellen Nacht im Wald begegnet gewährt Sie ihm Gesundheit, finanziellen Wohlstand und eine reiche Ernte. Wird Sie allerdings beleidigt, kann sie einen Todestanz vollführen und bringt den Missetäter um den Verstand.
 
In den Volkserzählungen wurde die Göttin Vila/Wila irgendwann zu den sogenannten „Wilen“ – die wahrlich wunderschöne Mädchen mit durchsichtigem Körper und langen Haaren, umgewandelt. Man fand in den Überlieferungen heraus, das wenn sie auch nur ein einziges Haar verlieren, dies ihren Tod bedeutet. Ihre Tanzplätze in den Wäldern sind am niedergetretenen oder hochgewachsenen Gras zu erkennen. Manchmal sieht man auch an den Pilzen oder den Erdbeeren, das diese im Kreis wachsen und kann somit davon ausgehen das VILA in dem Kreis einen magischen Tanz vollführt hat .
 
Bildnachweis: Pixabay

Göttin LAKSHMI

🔮📜 Das Göttinnen Geheimnis – Teil 3 📜🔮
 
Die dritte Göttin die ich euch heute vorstellen darf ist LAKSHMI
 
Lakshmi ist eine hinduistische Göttin. Sie wird auch die Glücksgöttin genannt, denn Sie repräsentiert die Schönheit, Fülle und Reichtum. Sie spendet nach den Überlieferungen Liebe, Fruchtbarkeit, Gesundheit und Wohlstand. Sie wird auch gerufen um geistiges Wohlbefinden, Harmonie und Fülle im Überfluss zu bringen. Sie ist eine Beschützerin der Pflanzen. Ihre heiligen Tiere sind einerseits die Kuh, die ein Symbol von Fülle und Überfluss darstellen soll und andererseits die weißen Elefanten, die konstante Anstrengung und Reinheit verkörpern. Manchmal regnen goldene Münzen aus ihren Rüsseln herab.
Als Erdgöttin repräsentiert Lakshmi den schönen und reichen Aspekt der Natur. Sie schenkt allen Wesen Lebenskraft, Freude und Wohlstand.
Alles, was wir zu einem guten Leben brauchen und uns erfreut, ist eine Gabe der Erdgöttin — unsere Nahrung, die Materialien Dinge im Leben wie z.B. unsere Kleidung. Aber auch die Materialien in und für unsere Häuser in denen wir leben. Alles wächst auf der Erde. Lakshmi schüttelt es mit Leichtigkeit aus ihrem Handgelenk.
In den hinduistischen Überlieferungen heißt es, das Sie als eine von den vierzehn Kostbarkeiten aus dem Milchozean entstieg. Es gab einmal eine Zeit, als die Dämonen (Asuras) und Götter (Devas) zusammen den Milchozean aufwühlten, als wollten sie Dickmilch herstellen. Sie waren auf der Suche nach dem Amrita, dem Trank der unsterblich macht. Für dieses große Unterfangen benutzten sie einen Berg und den Schlangenkönig Adishesha als Seil. Die Götter und Dämonen zogen das Schlangenseil an beiden Enden und setzten damit den Ozean in Bewegung, um den Trank aus seinen Tiefen zu bekommen. Das Aufwühlen des Milchozeans symbolisiert mehrere spirituelle Prinzipien. Der Ozean steht für den Geist des Suchers. Der Vorgang des Aufwühlens reinigt die innewohnenden Tendenzen des Menschen.
Man berichtet weiter, wie sie dann dem Wasser entstieg als eine sitzende Frau im Lotussitz. Die Lotusblüte ist ein Symbol für Mutterschaft, Reinheit und Erleuchtung. Es bedeutet ebenfalls, dass sie in der Höchsten Realität etabliert ist.
 
Sie hat vier Arme, in den beiden hinteren Händen hält sie je eine Lotusblüte, die für Schönheit und Reinheit stehen. Aus ihrer rechten Hand fallen Goldstücke, die linke Hand verspricht Schutz. Man sagt auch, dass Sie mit den zwei vorderen Händen, Ihren Segen erteilt. Sie treibt vom Anbeginn der Zeit auf einer Lotusblüte dahin. Sie trägt immer ein rotes Kleid mit eingewebten Goldfäden. Rot symbolisiert Geschäftigkeit, die goldenen Linien darin Reichtum.
Nachdem die dem Wasser entstiegen ist, erwählte Sie „Vishnu“ als Gatten. Der Ozean schenkte ihr eine Krone aus Blumen, die niemals verwelken.
Sie ist die Shakti, die erhaltende Kraft Vishnus. Sie ist die Kraft die, die Schöpfung erhält. Vishnu verfügt über allen Reichtum, den er durch Lakshmi, der Göttin des Wohlstands, manifestiert.
Mit „goldener Hand“ segnet sie alle Anhänger mit Wohlstand, wenn diese sie aufrichtig verehren. Wohlstand beinhaltet mehr als einfach nur den materiellen Reichtum. Es gehören vielmehr auch moralische und ethische Werte dazu, die sogenannten nobleren Aspekte des Lebens. Sie gibt uns mentale Kraft und intellektuelle Stärke.
Von Lakshmi heißt es, dass sie nie lange an einem Ort verweilt und sich nicht halten lässt. Will man sie mit Gewalt besitzen und festhalten, so verlässt sie den Übeltäter sofort.
 
Etymologisch verwandt, ist Lakshmi mit dem lateinischen „Lux“ (= Licht) sowie dem englischen „Luck“ (= Glück) gleichzusetzten. Ihre europäische Entsprechung hat Lakshmi daher in der römischen Lichtgöttin Lucina, die in die Heilige Lucia übergegangen ist, die vor allem in Schweden am 13. Dezember gefeiert wird.
Also können wir davon ausgehen, auch Lakshmi mit ihren Gaben etwas erhellt, Licht in eine Sache, in Gefühlszustände, in das Leben bringt.
Lakshmi befindet sich in fast jedem indischen Haushalt und wird dort täglich um Segen gebeten. Es werden ihr keine Tempel errichtet, denn das Glück ist grenzenlos. Überall ist Lakshmi zu finden: in Juwelen, Münzen, seltenen Muscheln, in jedem Kind, im sanften Blick der Kühe.
Sie spricht zu uns folgende Worte: „Ich bin die ewig fließende Quelle der Fülle, die Unerschöpfliche, die Nie versiegende. Aus der Fülle meines Wesens schenke ich reichlich und üppig, großzügig und verschwenderisch, überschwänglich und freigiebig. Ich bin grenzenlos, denn keiner kann mich fassen, ich bin überall und werde nie aufhören zu sein.
 
Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
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By Bazar Kunst [Public domain], via Wikimedia Commons

Göttin CERRIDWEN

🔮📜 Das Göttinnen Geheimnis – Teil 2 📜🔮
 
Die zweite Göttin die ich euch vorstellen darf ist CERRIDWEN
 
Cerridwen ist eine keltische Göttin und wurde vor allem in Wales verehrt. Sie wird dort als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Man sagt Ihr auch nach sie ist die Göttin der „Dreifaltigkeit“. Die drei Attribute sollen der Tod, die Wiedergeburt und die Weisheit im Leben darstellen. Am ehesten findet man sie in der Gestalt der Alten Frau mit Ihrem magischen Kessel. Der Kessel soll für die Inspiration und Weisheit stehen. Ihr wird die Dreifaltigkeit zugesprochen und darüber hinaus kannte sie sich mit Kräutern und der Astrologie aus.
 
Sie ist die Gattin des Seegeistes Tegid Foel gewesen und Mutter von insgesamt 4 Kindern. Ihre Tochter war die wunderschöne Creirwy. Bei Ihren Söhnen Afagddu, Gwion Bach und Morfan war ihr Schicksal ein anderes. Afagddu ist einer der hässlichsten Männer gewesen, den man je zu Gesicht bekommen hat .Den Namen hat er auch bekommen da er die Bedeutung „tiefste Finsternis“ trägt. Sie hat deshalb in Ihrem magischen Kessel einen Zaubertrank gebraut um seine Hässlichkeit auszugleichen. Sie kochte alles WISSEN der Welt hinein, um Ihm wenigstens als „Weisen“ in die Welt zu schicken. Als Bewacher des Kessels, der ein Jahr und einen Tag lang kochen sollte, also 13 keltische Mondphasen, beauftrage Sie Ihren anderen Sohn Gwion Bach. Während dem umrühren liefen am Kesselrand drei Tropfen hinunter und Gwion Bach wischte Sie mit seinem Finger ab und steckte diesen anschließend in seinen Mund. Somit blieb für Afagddu kein Wissen mehr übrig und alles übertrug sich auf Gwion. Aus Ärger und Wut gegenüber Gwion Bach versuchte Cerridwen ihn zu töten. Ab jeher kam es zu einer langen und intensiven Verfolgungsjagd. Cerridwen jagte Gwion in verschiedenen Tiergestalten nach, die auch auf Bildern und Geschichten meist um Sie herum zu sehen sind. Zuerst verwandelte sich Gwion in einen sehr schnellen Hasen, Cerridwen nahm dann die Gestalt eines Windhundes an und sprintete hinter Ihm her. Kurz bevor sie Ihn packen konnte, schlug er einen hacken und floh in die Richtung eines Sees. Dort machte er einen großen Sprung und verwandelte sich im Flug in einen Fisch. Sie verwandelte sich in einen Otter und wollte die Verfolgung weiter aufnehmen. Doch just in dem Moment erhob sich Gwion Bach aus dem See als Vogel und flatterte in die Lüfte. Cerridwen nahm die Gestalt eines Falken an. Am Ende der Jagd, landete Gwion in einer Scheune und verwandelte sich in ein Gerstenkorn. Cerridwen verwandelte sich in ein Huhn und pickte ihn auf. Nachdem Sie wieder die Menschengestalt annahm war sie schwanger den Sie trug den Samen in sich. Neun Monate später wurde Gwion Bach als der Barde Taliesin wiedergeboren. Nach der Geburt wollte Sie Taliesin töten doch seine Schönheit faszinierte Sie so sehr das sie es nicht konnte und für das Baby Mitleid empfand. Sie setzte ihn aus und die Geschichte des wohl bekanntesten Barden der keltischen Mythologie nahm seinen Anfang. Aus Ihm wurde ein großer Dichter und Barde in Britannien. Sein Name trägt die Bedeutung „Strahlende Stirne“
 
Ihr dritter Sohn Morfan war ebenfalls ein sehr hässlicher Mann, aber ein guter Krieger. Durch seine Kriegskunst kämpfte er laut verschiedenen Überlieferungen in der letzten Schlacht Artus‘ in Camlan. Er war so hässlich, dass Mordreds Krieger ihn zuerst nicht bekämpfen wollten, da sie glaubten der „Teufel“ persönlich steht vor Ihnen. Diese List wandte er bei all seinen Gegnern an und war somit immer im Vorteil.
Wenn Sie in unser Leben tritt, stehen wir meistens vor neuen Aufgaben und Herausforderungen. Sie fordert uns auf, den Prozess des Erkennens (Weisheit) zu erlangen. Hierfür müssen wir allerdings etwas Sterben lassen um neues zu erleben. Und somit ist die Dreifaltigkeit auch in unserem irdischen Leben als Geschenk zu sehen.
 
Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers.

Göttin FRIGG

🔮📜 Das Göttinnen Geheimnis – Teil 1 📜🔮

Unsere erste Göttin die ich euch vorstellen darf ist FRIGG

Frigg ist die GROßE MUTTER vom Geschlecht der Asen.
Sie wird sehr oft mit „Freya“ in Verbindung gebracht.
Wird Freya von den Vanen als deren Große Mutter verehrt, so gilt Frigg als die Muttergöttin der Asen. Es sind zwei göttliche Geschlechter. Wissenschaftler haben oftmals versucht Frigg und Freya als eine Person anzusehen. Beide sollen mit Odin verheiratet gewesen sein, wobei Odin als Gatte bei Freya „Odr“ genannt wird.

Dennoch sind die beiden Göttinnen in einigen wesentlichen Grundzügen nicht wesensgleich. Beide sind Fruchtbarkeitsgöttinnen. Während Freya aber für die lustvolle, freie und erotische Liebe ohne Wenn und Aber steht, geht es bei Frigg schon viel geregelter zu.
Sie steht für die solide Liebe in der Ehe, für das häusliche Glück, für den heimischen Herd, für Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft. Sie verhilft auch zu ehelichen Kindersegen.

Sie selbst ist die Mutter von Balder, Hödur, Thor, Braga, Hermor, Tyr, der Frühlingsgöttin Ostara und den Walküren.
Fast könnte man annehmen, Freya sei die junge unbeschwerte Tochter oder das jüngere Selbst der besonnenen Muttergöttin Frigg.

In manchen Auslegungen bilden Frigg und Freya zusammen mit Idun eine Göttinnen-Triade. Andere Überlieferungen sprechen tatsächlich von Freya der jungen, Frigg der reifen und von Hel der weisen alten Göttin. Frigg und Freya sind beide Sonnen- und Lichtgöttinnen, wobei für Frigg die Sonne eher eine Ordnungsmacht darstellt, die Tag und Jahr klar und deutlich einteilt, während für Freya eher die wärmende, glänzende und sinnliche Kraft der Sonne von Interesse ist.
Der Asteroid Frigga ist ebenfalls nach der Göttin Frigg benannt.

Das Frigg eine wichtige Rolle in den alten Brauchtümer spielt, zeigt uns, dass der Wochentag Freitag nach Ihr benannt wurde. Der Freitag ist auch im Babylonischen Ursprung der Venus einer weiblichen Göttin gewidmet.

Sie ist neben Hel die berühmteste nordische Göttin lebt allerdings nicht wie gedacht in Asgard sondern in den Sumpfhallen in Fensalir. Allerdings ist Sie im Süden, vor allem im bayerischen und österreichischen Raum unter einem anderen Namen bekannt. Da sie den Beinamen „Hulla“- „Huldvolle“ trägt wird Sie auch mit Perchte, oder der Märchengestalt Frau Holle gleichgesetzt. Denn all diese Frauen führen die RAUHNÄCHTE an.

Friggs magisches Attribut ist daher die Spindel: Die Fäden des Schicksals, die die Nornen weben, werden von Frigg gesponnen. Frigg besitzt ihr Wissen um das Schicksal seit jeher, muss es sich nicht erst erwerben wie Odin und ist ihm darin überlegen. Sie ist eine gute Beraterin ihres Göttergatten, man sagt, sie besänftigt ihn, wenn er wütende, unüberlegte Entscheidungen treffen will und sie setzt ihren Willen durch, wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.
Als himmlische Spinnerin lebt Frigg bis heute im Glauben des Volkes fort: die drei Sterne, welche den Gürtel des Sternbildes Orion bilden, heißen in Schweden „Friggs Spinnrocken“. Aber Frigg hat nicht nur eine ordnende, strukturierte sondern auch eine wilde Seite: Als Göttin der sturmgejagten Wolke erscheint sie als wilde Jägerin, die zur Zeit der Wintersonnenwende nachts durch die Luft tobt. Später im Frühling hält sie dann einen segnenden Umzug durchs Land.

Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
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